Fassade

Gläserne Fassaden ermöglichen ein lichtdurchflutetes Wohnambiente und tragen dazu bei, Wohnräume gastlich zu gestalten. Daher wünschen sich immer mehr Bauherren eine transparente Architektur mit großflächigen Glasanteilen. Der Architekturtrend zu Gebäuden mit großen Glasflächen oder -fassaden birgt jedoch die Gefahr, dass sich die Räume im Sommer überhitzen. Damit steigen auch die Anforderungen an den Sonnenschutz von Wohn- und Gewerberäumen. Ob Jalousien, Lamellen oder Rollos, innen oder außen angebracht, das Ziel bleibt das gleiche: Die Hitze soll draußen bleiben. Eine gute und beständige Möglichkeit sind Sonnenschutzgläser. Sie sorgen insbesondere in Räumen mit hohem Fensteranteil wirksam für angenehme Temperaturen. Das bestätigt auch eine Studie, die ein unabhängiges Ingenieurbüro im Auftrag von
SAINT-GOBAIN GLASS durchgeführt hat. Untersucht wurden die Temperaturen über ein ganzes Jahr, darunter auch die Werte eines besonders heißen Sommers. Verglichen wurden Fenster mit Sonnenschutzglas, mit normalem Isolierglas sowie mit innen- und außenliegenden Jalousien bzw. Rollos.

Sonnenschutzgläser haben gegenüber Jalousien und Vorhängen Vorteile: Der Raum bleibt hell und die Sicht frei. Entgegen kursierender Vorurteile sind moderne Sonnenschutzgläser klar und durchsichtig, sie können auf Wunsch auch farbig oder reflektierend hergestellt werden. Und die Mehrkosten für die wirksame Sonnenschutzbeschichtung sind geringer als der Kauf und Unterhalt jedes anderen Sonnenschutz- und Kühlungssystems. Außerdem entstehen keine Wartungskosten wie bei manuellen oder elektrischen Jalousien. Wenn man zudem selbstreinigende Sonnenschutzgläser einbaut, reduziert sich das Fensterputzen um ein Vielfaches. Der Wohnkomfort ist in Räumen mit Sonnenschutzverglasung höher als in Räumen ohne Sonnenschutzglas.

Glasfassaden sorgen nicht nur für lichte Räume, sie garantieren auch, dass Sport und Spiele hautnah erlebt werden können. Solche Verglasungen müssen natürlich eine naheliegende Anforderung erfüllen: Wenn ein Ball gegen die Scheibe prallt, muss sie halten. Das Sicherheitsglas SGG SECURIT ab 5 mm Dicke erfüllt sämtliche Anforderungen, so dass mit diesem Glas nicht nur Fenster ausgestattet werden können: Auch hohen Belastungen, wie sie etwa bei Basketball-Korbanlagen auftreten, hält SGG SECURIT (in 12 mm Dicke) stand. Außerdem kann es als Zuschauerschutz beim Eishockey und in Ganzglas-Squashanlagen eingesetzt werden.

Besonders hohe Anforderungen an den Werkstoff Glas gelten auch dort, wo Kinder sich aufhalten. Deshalb verlangt auch die Gemeinde-Unfallversicherung (GUV) 56.3 für Schulen und Kindergärten die Verwendung von Sicherheitsgläsern. Auch Schaufensterflächen sind erhöhten Belastungen ausgesetzt. Hier wird ebenso oftmals Sicherheitsglas verbaut, um Verletzungen von Personen zu verhindern. Eine interessante Alternative für Ladenfronten sind zudem mobile Ganzglas-Rollwände. Sie können auf ganzer Breite geöffnet werden und erweitern so die Ladenfläche übergangslos auf die davor liegende Fläche.


Glas im Außenbereich

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