Ni Hao – willkommen im Bielefelder Reich der Mitte

Brandschutz-Verglasungen aus einer Hand in saniertem Chinarestaurant

Lichtdurchflutet und einladend dank einer neuen Glaskuppel und absturzsichernder Brandschutzverglasung präsentiert sich das Restaurant Wang in Bielefeld nach einer umfassenden Sanierung. Die gesamte Beratung, Montage und Neuverglasung hat der CLIMAplusSECURIT-Partner Glas Wulfmeier übernommen.

Absturzsichernde Brandschutzverglasung zwischen Restaurant und Treppenhaus
Absturzsichernde Brandschutzverglasung zum Treppenhaus aus CONTRAFLAM STRUCTURE F 30
© Christoph Seelbach

Lust auf gebratenen Frosch, auf Känguru, Krokodil oder Haifisch? Da sind Sie im chinesisch-mongolischen Restaurant Wang genau richtig. Auf 800 mfinden 250 Gäste in dem 1953 gebauten ehemaligen Ratscafé in Bielefeld Platz. Im Zuge der Kernsanierung musste die alte Treppenhausverglasung umgerüstet werden, um den heutigen Brandschutzanforderungen zu entsprechen. Die alte Holzständerkonstruktion wurde rückgebaut und durch 51 m2 absturzsichernde Brandschutzverglasung aus CONTRAFLAM STRUCTURE F 30 ersetzt. Die Scheiben in den Größen zwischen 1.500 × 2.365 mm und 1.600 × 2.365 mm lieferte Vetrotech SAINT-GOBAIN. Teil der Konstruktion sind auch zwei 90°-Ganzglasecken. „Wir haben für die Verglasungen im Treppenhaus einen Verglasungsroboter eingesetzt, den wir durch die Dachöffnung mit dem Kran ins erste Obergeschoss gehievt und natürlich so auch wieder abtransportiert haben“, berichtet Frank Wulfmeier. Im zweiten Schritt hat Glas Wulfmeier dann die Glaskuppel erneuert.

Mehr Transparenz bei größtmöglichem Sonnenschutz

„Die alte Dachkuppel aus dem Jahr 1984 war aus Drahtglas und sollte nach der Sanierung nicht nur energetisch effizienter sein als vorher“, so Frank Wulfmeier, „sie sollte auch mehr Transparenz bei größtmöglichem Sonnenschutz bieten.“ Mehr Transparenz, damit möglichst viel Licht in den Gastraum fällt, und größtmöglicher Sonnenschutz, damit sich das Treppenhaus und die anliegenden Gastraumzonen nicht so stark aufheizen. Die Projektverantwortlichen des Architekturbüros Gabrysch und Weiner entschieden sich auf Empfehlung von Frank Wulfmeier für die Sonnenschutzverglasung COOL-LITE SKN 144 II, das all diese Anforderungen erfüllt. In der Kuppel wurden thermisch getrennte Aluminiumprofile und im unteren Kuppelteil Blechverkleidungen verbaut.

Zentraler Blickfang: Buffet unter Lichtkuppel

Der elegante Pavillonbau des ehemaligen Ratscafés zwischen Rathaus, Brunnen und Altstädter Kirchplatz in der Bielefelder Innenstadt blickt auf eine wechselvolle Geschichte mit unterschiedlichen Nutzungen und zeitweiligen Leerständen zurück. Die größte Zäsur erlebte er durch den Umbau zu einem modernen Einkaufszentrum im Frühjahr 1984 – federführender Architekt war Klemens Gabrysch. Als einer der ersten Mieter der oberen Etage zog der Bielefelder Friseur-Weltmeister und spätere Berliner Promi-Coiffeur Michael Rosinski ein. Das Restaurant Wang in seiner heutigen Form ist eine Symbiose aus zwei Gaststätten: dem ehemaligen Kaiserpalast und dem ehemaligen Café Kunst. Damit sich die Gäste im XXL-Gastraum nicht verloren vorkommen, haben die Gastgeber Chaojin Wang und Jinhong Liu mit blick- und lichtdurchlässigen raumhohen Paravents unterschiedliche Zonen gebildet. Der zentrale Blickfang ist das große Buffet unter einer Lichtkuppel, an dem die Zutaten frisch zubereitet werden. Und damit es den Gästen nicht langweilig wird, dürfen sie für den Nachtisch Obststücke am dauersprudelndem Schokobrunnen eigenhändig versüßen.

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