CLIP-IN-Glastrennwand im Rathaus Hessigheim

Glaswand verbindet Tradition und Moderne

Die im Landkreis Ludwigsburg am Neckar gelegene Gemeinde Hessigheim ist bekannt für ihren Weinbau und die bei Wanderern und Kletterern beliebten Felsengärten. In der Ortsmitte steht das historische Rathaus, ein Fachwerkbau aus dem 15. Jahrhundert. Seit dem Sommer 2020 befindet sich dort ein zusätzliches Büro – dank einer Glastrennwand, die geschickt in das Fachwerk eingepasst wurde.

Ein Flur eines Fachwerkgebäudes mit einer Glastrennwand
Durch den Einbau einer gläsernen Trennwand ist im historischen Rathaus von Hessigheim ein neues Büro geschaffen worden.
© CLIMAplusSECURIT-PARTNER / Foto: Boris Lehner

Hessigheim, einer der bedeutendsten Weinorte des Mittleren Neckartals, liegt malerisch eingebettet in eine große Flussschleife. Eines der ältesten und eindrucksvollsten Gebäude des Weinbauortes ist das aus dem 15. Jahrhundert stammende historische Rathaus. Das Fachwerkgebäude – ursprünglich das Anwesen eines Winzers – ist heute Sitz der Gemeindeverwaltung. Als die Verwaltung eine neue Mitarbeiterin einstellen wollte, gab es ein Problem: Alle Büros im Rathaus waren belegt und das historische Gebäude konnte nicht beliebig erweitert oder umgebaut werden. Als Lösung bot sich schließlich an, den zusätzlichen Arbeitsplatz in einer offenen Nische im Obergeschoss, die bis dahin vor allem als Lagerfläche gedient hatte, einzurichten. Um weder das neue Büro noch den Flurbereich durch eine Trennwand zu stark einzuengen und zu verdunkeln, entschied man sich für eine Abtrennung durch eine Glaswand.

Verbindende Trennwand

Mitarbeiter der Niederlassung Murr der caleoglas Süd GmbH fertigten und montierten für das neue Büro eine Glaswand des rahmenlosen schalldämmenden Systems CLIP-IN, das auf elegante Weise den Raum abtrennt, dabei die Sicht freilässt und den offenen Charakter des Bereiches erhält. Die gläserne Trennwandkombination vereint Transparenz  und Sicherheit. Weil das CLIP-IN-System hohen Schallschutz bietet, ist zudem akustisch ungestörtes Arbeiten möglich. Eine Herausforderung beim Einbau bedeutete die Anpassung an das Fachwerk, weil die Stützbalken keine durchgehend geraden Linien bilden. So mussten die seitlichen und oberen Profile teilweise in die Balken eingelassen werden. Die CLIP-IN Anlage hat eine Abmessung von ca. 3.700 mm x 2.200 mm, sie wurde aus drei festen Seitenteilen aus VSG 66.2 SI (Schallschutz 12 mm) und einer Tür aus VSG 66.2 SECURIT mit Schallschutzfolie hergestellt. Die CLIP-IN Profile sind in EV 1 silber eloxiert ebenso wie die Zarge und die Türbeschläge.

Durch die besondere stützenfreie Konstruktion, die der Glastrennwand eine optische Leichtigkeit und Weitläufigkeit verleiht, war es möglich, in dem historischen Gebäude einen Raum so abzutrennen, dass er als vollwertiges Büro genutzt werden kann und zugleich weiter als Teil der historischen Bausubstanz erkennbar ist – eine gelungene Symbiose zwischen historisch und modern.

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