Wohnviertel Meiller Gärten in München-Moosach

Komfortgläser für Wohnblöcke auf ehemaligem Fabrikareal

Auf einem nicht mehr benötigten Grundstück der Unternehmen Meiller und Rathgeber in München-Moosach entsteht seit 2019 mit den Meiller Gärten eines von Münchens größten privaten Mietwohnungsbauprojekten. In insgesamt acht, von verschiedenen namhaften Architekten entworfenen Baufeldern wird hier ein Wohnviertel mit gemischter Nutzungsstruktur gebaut. Für das Baufeld 06 mit 149 Wohneinheiten, nach Plänen von Steidle Architekten, hat der Standort Uhsmannsdorf des Saint-Gobain Isolierglas-Centers (SGIC) ca. 3.500 m2 Gläser gefertigt, die Wohnkomfort und Nachhaltigkeit auf höchstem Niveau sichern.

Rechteckiges, sechsstöckiges Wohngebäude mit weißer Fassade, bodentiefen Fenstern und Balkonen vor blauem Himmel. Im Vordergrund eine niedrige Hecke und zwei frisch gepflanzte Bäume. Links im Anschnitt zwei weitere Gebäudeblöcke.

Foto: Rathgeber AG

Umweltbewusst bezahlbaren Wohnraum in nachhaltiger Qualität und wertschätzender Umgebung zu schaffen und dauerhaft zu bewahren“ war die Vision der Unternehmen Rathgeber AG und F.X. Meiller Gelände GmbH & Co. KG, die als Bauherren das Projekt Meiller Gärten auf den Weg gebracht und realisiert haben. Bereits vor 25 Jahren, als das Unternehmen Meiller einen Teil seiner Produktion verlagerte, gab es erste Überlegungen zur Nachnutzung, aus denen die Idee entstand, auf dem Gelände ein neuartiges, lebendiges Wohnquartier ausschließlich mit Mietwohnungen zu errichten. Und so entstehen heute Wohngebäude da, wo bis vor zwei Jahrzehnten Kipper gefertigt wurden.

Zweifach- und Dreifach-Isolierverglasungen CLIMAPLUS XN und CLIMATOP XN

Um ein vielfältiges und zugleich stimmiges Quartier zu entwickeln, wurden prpm Architekten + Stadtplaner GmbH in Zusammenarbeit mit Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten GmbH München mit der Erstellung eines städtebaulichen Konzepts für die Planung des Gesamtquartiers beauftragt. Auf dessen Grundlage entwarfen fünf renommierte Architekturbüros aus München und dem österreichischen Lustenau Gebäude mit individuellem Charakter. Neben der schwerpunktmäßigen Wohnbebauung mit mehr als sechshundert Wohneinheiten entstehen auf dem Gelände ein Boardinghaus, zwei Kindertageseinrichtungen, Gewerberäume am Memminger Platz und ein verkehrsfreier Innenbereich, der private Grünflächen mit zwei öffentlichen Parks verbindet. Die Architektur variiert dabei zwischen klassisch und puristisch, Riegel und Punkthaus, Turm und Blockrand. Großmaßstäbliche Lösungen mit Bezug auf die Dimension der Gebäude auf dem angrenzenden Produktionsgelände finden sich ebenso im Quartier wie die denkmalgeschützte Rathgeber Villa am Memminger Platz.

Nachhaltigkeit, eine hohe Lebens- und Aufenthaltsqualität und gelebte Nachbarschaft sind ausdrücklich formulierte Ziele dieses Quartiers. Einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Architektur und hohem Wohnkomfort liefert unter anderem die Verglasung. So kamen in Baufeld 06 3.500 m2 Zweifach- und Dreifach-Isolierverglasungen CLIMAPLUS XN und CLIMATOP XN, Schallschutzverglasungen CLIMATOP SILENCE 42/42 und CLIMATOP SILENCE 44/45 sowie STADIP-Sicherheitsverglasungen mit Absturzsicherung zum Einsatz. Die vom CLIMAplusSECURIT-Partner SGIC am Standort Uhsmannsdorf gefertigten Gläser verbaute die FTR Fenster- und Türenwerk Rösler GmbH in 955 Holz-Alu-Fenstern.

Orientierung an der Industriegeschichte

Das von Steidle Architekten entworfene Baufeld 06 besteht aus fünf Einzelgebäuden mit insgesamt 149 Wohneinheiten, die im Herbst 2020 fertiggestellt wurden. Das Baufeld öffnet sich zum Meiller Park und grenzt im Süden an die Margarete-Steiff-Straße mit Sichtbezug zu den bestehenden Werkhallen der Firma Meiller. Die Architekten haben bei der Gestaltung der Wohngebäude daher explizit an die Dimensionen und Gestaltung historischer Industriebauten angeknüpft.

Die Wohnungen sind zum einen in den Erdgeschossen als separat erschlossene „Haus im Haus“-Typen, mit Ein- bis Zwei- Zimmer-Wohnungen und zum anderen als Maisonetten mit durchgesteckten Wohn- und Essbereichen angelegt. Dieses Konzept findet sich in den Fassaden der individuell geprägten Riegel- und Punkthäuser wieder, die mit einem übergeordneten Raster versehen wurden, das die jeweilige Wohnungsstruktur abbildet. Die Eingangsbereiche und Treppenräume der jeweiligen Häuser sind zudem individuell farblich gestaltet.

Das nachhaltige Konzept der Häuser basiert auf verschiedenen Komponenten. Dazu gehört unter anderem eine optimierte Tragstruktur der Stahlbetonkonstruktion, die Material spart und es ermöglicht, die Wohnflächen bestmöglich auszunutzen. Die Wärmeschutzverglasungen CLIMAPLUS XN (Zweifach-Isolierglas) und CLIMATOP XN (Dreifach-Isolierglas) sorgen als Teil der Gebäudehülle für eine effektive Dämmung und ermöglichen darüber hinaus in der kalten Jahreszeit solare Gewinne, so dass Heizenergie und -kosten gespart werden können. Das Gebäudeensemble übertrifft durch die Kombination der einzelnen Maßnahmen den KfW 55-Standard.

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