Vielfältige Glaslösungen beim Umbau einer Villa in Bielefeld

Modernes Glasdesign trifft Charme der 1970er-Jahre

Ein markantes Ganzglasgeländer, gläserne Dusch- und Trennwände und Wandverkleidungen aus Glas sind die transparenten Zeichen der Modernisierung einer aus den 1970er-Jahren stammenden Villa in Bielefeld. Der ortsansässige CLIMAplusSECURIT-Partner Glas Wulfmeier beriet die Bauherren und fertigte die Gläser für den Innenausbau, die das dem Zeitgeist verpflichtete Interieur modern und sicher akzentuieren und zugleich ästhetisch eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart schlagen.

Blick von oben in einen Hausflur mit Treppenhaus mit dunklen Holzstufen. Ein zweigeteiltes Ganzglasgeländer aus transparent grauem Glas begrenzt die Stufen und schließt oben an einer weißen Wand ab.
Anspruchsvoll: Das Ganzglasgeländer in der Bielefelder Stadtvilla kommt ohne sichtbare konstruktive Beschlagteile aus.
© Glas Wulfmeier / Foto: Thorsten Ellermann

Eine Modernisierung, die dem Geist des Baujahres in den 1970er-Jahren gerecht wird und zugleich funktional und ästhetisch hochwertig ist, wünschten sich die Bauherren beim Umbau ihrer Villa in Bielefeld. Zudem sollte das Innere optisch geöffnet werden und weitläufiger erscheinen. Die Herausforderung bestand dabei zum einen in dem sensiblen Umgang mit der Bausubstanz und zum anderen in der Anpassung an vorhandene Einbauten. Glas war daher das Material der Wahl für den Umbau. Die Bauherren wandten sich mit ihren Vorstellungen an den ortsansässigen Glasspezialisten Glas Wulfmeier. Nach einer ausführlichen Beratung, die zunächst die Ausgangssituation gründlich analysierte, fiel die Entscheidung zugunsten eines neuen gläsernen Treppengeländers im Eingangs- bzw. Flurbereich des Hauses und einer konsequent mit verschiedenen Gläsern ausgeführten Umgestaltung des Bades.

Besonders anspruchsvoll war der Einbau des Ganzglasgeländers, für das sich die Bauherren eine Lösung ohne sichtbare konstruktive Beschlagteile vorstellten. So mussten aufgrund der vorhandenen, ursprünglich in Teilen geschwungenen Stahlbetontreppe entsprechende Stahlwangen gefertigt werden, die einerseits einen Abschluss am Treppenverlauf bieten und andererseits in der Lage sind, die konstruktiven Kräfte der einseitig eingespannten Gläser aufzunehmen. Bei der Verglasung fiel die Wahl auf Verbundsicherheitsglas aus 2 x ESG-H in 8 mm, einmal klar in 8 mm und einmal als durchgefärbtes Floatglas PARSOL grau in 8 mm. Die Kantenschutzprofile bestehen aus Edelstahl. Die Konstruktion erfüllt die Vorgaben aus der DIN 18008 für absturzsichernde Verglasungen der Kategorie B. Im Ergebnis ist ein Ganzglasgeländer in minimalistischer Optik entstanden, das Sicherheit und Transparenz bietet und sich dabei durch das dezent farbige Glas harmonisch in das Umfeld einpasst.

Erfrischend transparent

Glas spielt auch eine Hauptrolle im Bad. Neben der großzügigen Glasduschwand kamen hier auch Ganzglastrennwände und -türen sowie Wandverkleidungen aus verspiegeltem und farbigem Glas zum Einsatz, die vorhandene Einbauten ergänzen. Die Herausforderung bestand darin, einen flächigen Übergang von den verspiegelten Schrankverkleidungen zur feststehenden Duschtrennwand einerseits und zu den beweglichen Ganzglastüren auf der anderen Seite schaffen. Zudem mussten die gläsernen Wandverkleidungen farblich an lackierte Wandflächen angepasst werden. Das umgebaute Badezimmer vermittelt in der Kombination aus den zahlreichen gläsernen und verspiegelten Flächen mit den holzverkleideten Wänden und Waschtischen einen weitläufigen und zugleich behaglichen Charakter. Die Glaseinbauten erfüllen dabei gleichermaßen Anforderungen an Ästhetik, Funktionalität und Sicherheit.

Durch intensive Beratung von Bauherren und Architekten und die Entwicklung und Durchführung passgenauer und qualitativ hochwertiger Glaslösungen ist es beim Umbau der Stadtvilla gelungen, den Charakter des Hauses zu erhalten und das Innere zugleich zeitgemäß und stilsicher zu modernisieren.

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