Ein Blick auf die Wertschöpfungskette hinter transparenten Aufzugslösungen.
Vom Basisglas zur Liftanlage: Wie STADIP den Weg in anspruchsvolle Architektur findet
Bis eine Glasscheibe Teil einer Liftanlage im österreichischen Parlament oder in der Wiener Staatsoper wird, legt sie einen langen Weg zurück. Er beginnt bei Saint-Gobain Glass mit STADIP Verbundsicherheitsglas, führt über die Weiterverarbeitung beim CLIMAplusSECURIT-Partner C. Bergmann und endet beim Liftanlagenspezialisten Ganser Liftsysteme, wo daraus maßgeschneiderte Verglasungen für anspruchsvolle Aufzugslösungen entstehen.
© Foto: Ganser Liftsysteme
Auf den ersten Blick scheint Glas in Liftanlagen vor allem ein Gestaltungselement zu sein. Tatsächlich muss es jedoch weit mehr leisten. Ob bei verglasten Aufzugsschächten, Plattformliften oder Treppenliften: Die Verglasung muss sowohl ästhetischen als auch sicherheitsrelevanten Anforderungen gerecht werden.
Der Grundstein: STADIP Verbundsicherheitsglas
Den Anfang macht Saint-Gobain Glass mit STADIP Verbundsicherheitsglas. Gerade bei Liftanlagen, bei denen Glasflächen unmittelbar zugänglich sind, kommt dem Bruchverhalten der Verglasung eine besondere Bedeutung zu. STADIP besteht aus mindestens zwei Glasscheiben, die durch eine oder mehrere PVB-Folien dauerhaft miteinander verbunden sind. Im Bruchfall bindet die Folie die Bruchstücke und hält die beschädigte Verglasung zunächst im Verbund. Dadurch wird das Risiko durch lose Glassplitter reduziert.
Präzise Weiterverarbeitung für den späteren Einsatz
Damit aus dem großformatigen STADIP Verbundsicherheitsglas eine einbaufertige Verglasung entsteht, übernimmt der CLIMAplusSECURIT-Partner C. Bergmann die Weiterverarbeitung. Die Gläser werden projektspezifisch bearbeitet und auf die Anforderungen des späteren Einsatzbereichs abgestimmt.
Vom Glas zur Liftanlage
Anschließend verarbeitet die Ganser Liftsysteme GmbH die Verglasungen zu individuellen Liftanlagen. Das Unternehmen entwickelt maßgeschneiderte Aufzugslösungen für öffentliche, gewerbliche und private Bauvorhaben und setzt dabei auf hochwertige Glaslösungen, wenn Transparenz und architektonische Integration gefragt sind.
Die von C. Bergmann weiterverarbeiteten STADIP Verglasungen werden von Ganser Liftsysteme in individuellen Liftanlagen eingesetzt, unter anderem im österreichischen Parlament, im Künstlerhaus und in der Wiener Staatsoper. Gerade in Gebäuden mit hoher architektonischer und kultureller Bedeutung müssen sich technische Systeme harmonisch in das Gesamtbild einfügen. Transparente Verglasungen leisten dazu einen wichtigen Beitrag, indem sie Funktionalität mit einer offenen, modernen Gestaltung verbinden.
Wertschöpfung entlang der Prozesskette
Die Projekte zeigen beispielhaft, wie aus einem Glasprodukt über mehrere Verarbeitungsstufen eine individuelle Lösung für anspruchsvolle Architektur entsteht. Saint-Gobain Glass stellt STADIP Verbundsicherheitsglas her, C. Bergmann übernimmt die projektspezifische Weiterverarbeitung und Ganser Liftsysteme integriert die einbaufertigen Verglasungen in individuelle Liftanlagen. Jede Stufe bringt dabei die erforderliche Expertise ein: von der Glasherstellung über die Weiterverarbeitung bis zur fertigen Anwendung.