Variantenreich gestalten mit Spiegeln

Spiegel vom Mittelalter bis heute


© SAINT-GOBAIN Glass

Noch im Mittelalter, wie schon in der Antike, waren Spiegel aus Metall. Darüber hinaus gab es Spiegel, die aus einer kleinen Glasscheibe bestanden, auf die mit Hilfe von Quecksilber eine dünne, polierte Zinnfolie aufgebracht worden war. Aber erst mit dem am Ende des 17. Jahrhunderts entwickelten Tischwalzverfahren konnten Spiegel in größeren Dimensionen und auch in besserer optischer Qualität hergestellt werden, weil die Oberfläche des Glases regelmäßiger ist. Heute werden Spiegel in der Regel mit Silber beschichtet und anschließend durch zwei Lackschichten vor Korrosion geschützt. Waren Spiegel zunächst Luxusgüter, sind sie heute einerseits selbstverständliche Alltagsgegenstände geworden. Andererseits sind sie attraktive Gestaltungselemente, mit denen Räume sich auf raffinierte Weise in Szene setzen lassen. Und es gibt immer neue Varianten, die das Spektrum der Einsatzmöglichkeiten erweitern. Dabei spielt die umweltverträgliche Produktion eine immer größere Rolle, innovative Verfahren setzen hier neue Maßstäbe hinsichtlich Ressourcenverbrauch, unbedenklicher Materialien und Recycling.